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Es wäre recht einfach, die Geschichte des Ju-Jutsus damit zu beginnen, daß das Deutsche Dan-Kollegium vor rund 25 Jahren eine Kommission mit der Neugestalltung der Selbstverteidigung im Deutschen Judo Bund beauftragte. Doch geht die Geschichte weit in die Mythologie der Völker zurück.
Aus mündlichen Überlieferungen erzählt man sich, daß die Götter Kashima und Kadori, die Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung benutzten, um die widerspenstigen Bewohner der östlichen Provinzen zu unterwerfen oder auch ihre Untertanen zu züchtigen. Zweifellos kommt aber den Japanern der Verdienst zu, dieses Verteidigungssystem ins Leben gerufen zu haben. Sie nannten es JUDO. Aus Judo entwickelten sich verschiedene Stilrichtungen, eine davon war "Jiu-Jitsu". Erich Rahn sah sich Herausforderungskämpfe von Katsukuma Higashi an und war von dem gezeigten Jiu-Jitsu so begeistert, daß er sich unterrichten ließ und mit 22 Jahren (1906) seine eigene Jiu Jitsu Schule eröffnete. Bis zum Jahre 1969 war "Ju Jutsu" wie es nun genannt wurde, ein Nebenfach der Judo-Schule. Hochgraduierte Danträger wurden damit beauftragt, die Voraussetzungen für eine effektive moderne Selbstverteidigung zu erarbeiten. Das ist unter der Federführung von F.J. Gresch und W. Heim gelungen, so daß nun das Ju-Jutsu System nicht vom Angriff ausgeht, sonder primär von den Selbstverteidigungstechniken, die aus Grundformen des Judo, Karate und Aikido ausgesucht wurden.
Im März 1993 beschloß der Judo-Club Lahr, Ju-Jutsu als eine weitere Sportart in der Verein aufzunehmen. In der Aufbauphase wurde die Abteilung von Michael Korn betreut und trainiert. Mit der Zeit kamen Trainer aus den eigenen Reihen hinzu.
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